Bauchschmerzen

Bauchschmerzen sind ein Symptom mit unterschiedlichen Ursachen. Organisch bedingte Bauchschmerzen sind im Akutfall schulmedizinisch (auch notfallmässig!) abzuklären, ob es sich um eine Blinddarmentzündung (Appendizitis), eine Bauchfellentzündung (Peritonitis), Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis), Gallenblasenentzündung (Cholezystitis) durch Verstopfung der Gallenwege mit Gallensteinen oder einen Darmverschluss (Ileus) handeln könnte.

Es kann sich um einen Reizdarm oder entzündliche Darmerkrankungen wie M. Crohn oder Colitis ulcerosa handeln, oft auch von (blutigen) Durchfällen begleitet. Hier kann die Symptomatik der Bauchschmerzen und Durchfällen parallel zur Schulmedizin idealerweise auch naturheilkundlich behandelt werden.

In diesem Zusammenhang ist auch an gynäkologische Erkrankungen zu denken, weil zum Beispiel eine Entzündung der Eileiter und/oder der Eierstöcke auch das Symptom eines akuten Abdomens hervorrufen, kann, wenn die Entzündung auf das Bauchfell übergreift. Chronische Eierstockentzündungen können auch Kreuzschmerzen verursachen, ähnlich wie Mensbeschwerden bei Frauen.

Öfters sind die Bauchschmerzen diffus und funktionell bedingt. Das heisst, dass keine organische Ursache vorliegt. Dauern sie länger an, werden sie chronisch. Dennoch sind die Schmerzen wirklich vorhanden und müssen daher ernst genommen und behandelt werden. Eine genaue Anamnese des Patienten kann Rückschlüsse auf mögliche Auslöser liefern. Dazu gehören: Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Histaminintoleranz, Stress, Ängste, Depression, Mobbing, allgemeine Krampfneigung, Verstopfung u.a. Die Behandlung kann an der Ursache ansetzen und zusätzlich das Wohlbefinden mit der manuellen viszeralen Therapie durch Dehngriffe und Ausgleichsgriffe fördern.

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