Klassische Homöopathie

Die Selbstheilungskräfte werden angeregt durch Einnahme eines verdünnten und potenzierten mineralischen, pflanzlichen oder tierischen Arzneimittels. Die gesamten Symptome auf der körperlichen und psychischen Ebene ergeben ein Arzneimittelbild.

Die Klassische Homöopathie ist eine ganzheitliche Therapiemethode, weil der Mensch in seiner Gesamtsymptomatik beurteilt wird. Dazu zählen nicht nur die körperlichen und psychischen Symptome, sondern auch die Biographie, Konstitution und das Verhalten zur Umwelt. Auch Ereignisse, die weiter zurückliegen oder auch besondere Erlebnisse während der Schwangerschaft werden in die Beurteilung miteinbezogen.

In die homöopathische Anamnese werden auch die Ursachen, sogenannte causa miteinbezogen sowie auch die Modalitäten (was verbessert/ verschlimmert die Beschwerden) berücksichtigt.

Nach der ausführlichen homöopathischen Anamnese wird nach einem passenden homöopathischen Heilmittel, dem sogenannten „Simile“ gesucht (Repertorisation).

Nach Einnahme eines homöopathischen Heilmittels ist die Selbstbeobachtung – bei Kindern die Beobachtung der Eltern, Geschwister und Betreuungspersonen – wichtig, um die Wirksamkeit des Heilmittels zu überprüfen. Welche Symptome sind alt/neu, welche Träume, Stimmung, wie ist das Sozialverhalten und so weiter werden neu berurteilt.

Kommen neue Symptome hinzu oder stagniert der Heilungsverlauf, wird nach einem neuen homöopathischen Heilmittel gesucht oder das alte Mittel wird nochmals verabreicht.

Erstverschlimmerungen sind möglich und gelten allgemein als ein Weg zur Heilung.

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